Friedrich-Glauser-Preis

Seit 1987 verleiht Das Syndikat, die "Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur", jährlich den Glauser (benannt nach Friedrich Glauser) für den besten deutschsprachigen Kriminalroman – im Rahmen der Criminale. Bis 2001 war er mit 10000 Mark dotiert, jetzt sind es 5000 € – natürlich in kleinen, nicht fortlaufend nummerierten Scheinen, wie es auf dem Syndikat-Website heißt.

Außerdem gibt's seit 1996 einen Ehren-Glauser, der das Gesamtwerk von Autoren würdigt. Statt Geld erhalten die Preisträger eine Bronzestatue, die Glausers Wachtmeister Studer zeigt. Und seit 2002 werden Preise für Debutromane und Stories verliehen.

2010 Zoran Drvenkar - für: Sorry
2009 Gisa Klönne - für: Nacht ohne Schatten
2008 Lilian Faschinger - für: Stadt der Verlierer
2007 Martin Suter - für: Der Teufel von Mailand
2006 Astrid Paprotta - für: Die Höhle der Löwin
2003 Bernhard Jaumann - für: Saltimbocca
2002 Thomas Glavinic - für: Der Kameramörder
1998 Robert Hültner - für: Die Godin
1995 Peter Paul Zahl - für: Der schöne Mann
1994 Ingrid Noll - für: Die Häuper meiner Lieben
1993 Martin Grzimek - für: Feuerfalter
1989 Bernhard Schlink - für: Die gordische Schleife
1988 Jürgen Alberts - für: Landru
1987 Sam Jaun - für: Die Brandnacht