Bremer Literaturpreis

1953 unter dem Namen "Rudolf-Alexander-Schröder-Preis" als der Versuch der Stadt Bremen, sich als kulturwillig zu zeigen, ins literarische Leben gerufen - zu Schröders 75. Geburtstag und dessen Ehrenbürgerschaft. Mittlerweile einer der anerkannten Literaturpreise Deutschlands. Derzeit mit etwa 15000 € dotiert. 1960 und 1961 gab es keine Preise.

Dreimal gab es zwei Preisträger. Und seit 1977 wird außer dem "großen" auch ein Förderpreis verliehen, dessen Preisträger hier nicht aufgeführt sind.

2008 Hans Joachim Schädlich - für: Vorbei
2007 Felicitas Hoppe - für: Johanna
2006 Reinhard Jirgl - für: Abtrünnig
2005 Brigitte Kronauer - für: Verlangen nach Musik und Gebirge
2004 Lutz Seiler - für: vierzig kilometer nacht. Gedichte
2003 Ulrich Peltzer - für: Bryant Park. Erzählung
2002 W.G. Sebald - für: Austerlitz
2001 Alexander Kluge - für: Chronik der Gefühle
2000 Adolf Endler - für: Der Pudding der Apokalypse
1999 Dieter Forte - für: In der Erinnerung
1998 Einar Schleef - für: Droge Faust Parsifal
1997 Michael Roes - für: Rhub'Al-Khali. Leeres Viertel
1996 Elfriede Jelinek - für: Die Kinder der Toten
1995 Reinhard Lettau - für: Flucht vor Gästen
1994 Wolfgang Hilbich - für: Ich
1993 Georges-Arthur Goldschmidt - für: La forêt interrompue
1992 Ror Wolf - für: Nachrichten aus der bewohnten Welt
1991 Fritz Rudolf Fries - für: Die Väter im Kino
1990 Wilhelm Genazino - für: Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz
1989 Ingomar von Kieseritzky - für: Das Buch der Desaster
1988 Peter Handke - für: Nachmittag eines Schriftstellers
1987 Jürgen Becker - für: Odenthals Küste
1986 Volker Braun - für: Hinze-Kunze-Roman
1985 Rolf Haufs - für: Juniabschied
1984 Paul Wühr - für: Das falsche Buch
1983 Erich Fried - für: Das Nahe suchen
1982 Peter Weiss - für: [ bis 1981] Die Ästhetik des Widerstands
1981 Christoph Meckel - für: Suchbild. Über meinen Vater
1980 Peter Rühmkorf - für: Haltbar bis Ende 1999
1979 Alexander Kluge - für: Neue Geschichten
1978 Christa Wolf - für: Kindheitsmuster
1977 Nicolas Born - für: Die erdabgewandte Seite der Geschichte
1977 Heiner Kipphardt - für: März
1976 Paul Nizon - für: Stolz
1975 Franz Innerhofer - für: Schöne Tage
1974 Jurek Becker - für: Irreführung der Behörden
1973 Günter Herburger - für: Die Eroberung der Zitadelle
1972 Jürg Acklin - für: Alias. Ein Text
1971 Gabriele Wohmann - für: Ernste Absicht
1970 Christian Enzensberger [Preis abgelehnt] - für: Größerer Versuch über den Schmutz
1969 Horst Bienek - für: Die Zelle
1968 Helga M. Novak - für: Colloqium mit vier Häuten
1967 Hans Günther Michelsen - für: Helm
1966 Wolfgang Hildesheimer - für: Tynset
1965 Thomas Bernhard - für: Frost
1964 Christa Reinig - für: Gedichte
1963 Herbert Heckmann - für: Benjamin und seine Väter
1962 Siegfried Lenz - für: Zeit der Schuldlosen
1959 Rolf Schroers - für: In fremder Sache
1958 Paul Celan - für: Mohn und Gedächtnis
1957 Ingeborg Bachmann - für: Anrufung des Großen Bären
1957 Gerd Oelschlegel - für: Romeo und Julia in Berlin
1956 Ernst Jünger - für: Am Sarazenenturm
1955 Ilse Aichinger - für: Rede unter dem Galgen / 1953: Der Gefesselte
1955 Herbert Meier - für: Die Barke von Gawdos
1954 Heinrich Schmidt-Barrien - für: Tanzgeschichten. Ein Reigen aus dem Leben